Maske auf und los

17. Nibelungenlauf in Worms

Es ist ein Bild für die Geschichtsbücher: Mit Maske und ausreichend Abstand fand am Wochenende (12./13. September) der Nibelungenlauf in Worms statt.
Text: Wiebke Knoche | Fotos: Dieter Holz

Ob der Nibelungenlauf in Zeiten von Corona stattfinden kann, war für die Veranstalter in Worms lange Zeit unklar. Mit vereinten Kräften arbeitete man in den letzten Wochen an einem Hygiene- und Sicherheitskonzept und hatte schließlich Erfolg: Am Wochenende (12./13. September) fand die größte Laufveranstaltung in Worms zum 17. Mal statt.

Auf dem Programm standen auch in diesem Jahr ein Halbmarathon sowie ein 10- und ein 5-Kilometer-Rennen. Neu hingegen war die Möglichkeit, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die gewünschte Distanz auf einer Strecke ihrer Wahl absolvieren konnten. Auch den Startschuss konnte ein jeder Läufer selbständig abfeuern – lediglich zwischen Freitag 0 Uhr und Sonntag 24 Uhr musste losgelaufen und gefinisht werden. Die Anmeldung samt Startnummervergabe erfolgte vorab über das Internet, die Laufzeit konnte im Anschluss über einen individuellen Link eingereicht werden.

Wer das Flair auf dem traditionellen Festplatz nicht missen wollte, konnte dort in Kleingruppen – unter strenger Einhaltung der Abstandsregeln – starten: So mussten alle Läufer beim Start Maske tragen und die Getränkepausen bereits im Vorfeld selbständig planen und einrichten. Der Lauffreude tat dies jedoch keinen Abbruch. Das gute Wetter und die Möglichkeit nach langer Wettkampfpause endlich wieder gemeinsam an den Start gehen zu können, sorgten am Wochenende trotz reduzierter Zuschauerzahl für gute Stimmung.

Den Sieg im Hauptlauf der Männer sicherte sich Carlo Nenast von der LaufLeben Running Crew. Er lief die 21 Kilometer in Worms zum ersten Mal und kam nach 1:17:39 Stunden ins Ziel. Tinka Uphoff von der SG Frankfurt-Nied entschied das Halbmarathon-Rennen der Frauen mit einer Finisher-Zeit von 1:24:47 Stunden für sich.

Coronagerechter Wettkampf: Wenn der Abstand gewährleistet ist, darf das Tuch heruntergezogen werden.
Redaktion
Wiebke Knoche
Laufen und schreiben - diesen beiden Leidenschaften geht Wiebke Knoche seit einigen Jahren in der RUNNING-Redaktion nach. Dabei ist sie stets auf der Suche nach spannenden (Lauf-)Geschichten. Nebenbei schreibt sie ihre Masterarbeit im Fach Journalistik.
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